Kategorienarchiv: AbiTour18

2018 hatten wir die große Ehre, einen Friedenslinde vor dem Holocaustmuseum pflanzen zu dürfen. Wir erhielten dabei eine sehr emotionale Führung einer Überlebenden des Massakers vom 13.12.1943, bei dem die deutsche Wehrmacht in einer Racheaktion die gesamt männliche Bevölkerung des Orts massakrierte. Hier habe ich einige Sequenzen, die die emotionale Tiefe dieser Führung andeutet, zusammengestellt.

Am internationalen Tag des Friedens – 21.September – haben wir dann das Gegenstück unseres Baums in Rohr eingepflanzt. 

Olympia – Mach mit!! Und das haben wir dann auch umgesetzt! Der Olympische Gedanke: Dabei sein ist Alles! Und nun warten wir auf die Fähre! „Ein Schiff wird kommen“ und schon ist es da!

Dieser Tag ist mit Worten schwer zu beschreiben. Natur pur, der Schöpfung für diese unglaublichen Schönheiten dankbar sein!!! Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Troizen und wanderten zu einer Schlucht, in der ein ziemlich kühles Bächlein erklommen wurde! ALLE schafften die „Rafting“-Tour durch den Canyon! Nach dem Mitttagessen fuhren wir weiter nach Methana, zu einem erloschenen Vulkan!

Am Vormittag haben wir die Ausgrabungen von Tiryns, aber nicht nur ältere, sondern aktuelle besucht. Dabei erklärte uns Professor Joseph Maran von der Uni Heidelberg die Ziele und die Ergebnisse seiner laufenden Ausgrabungen in Tiryns. Er nahm sich sehr viel Zeit und ging auch eloquent und fundiert auf die Zwischenfragen unserer Schüler ein! Von den antiken Ausgrabungen, die Heinrich Schliemann durchführte, bleiben die enorm dicken und wuchtigen Mauern (bis 17m) in Erinnerung. Nachmittags fuhren wir nach Nauplia, eine der schönsten Städte Griechenlands. Angeblich 999 Stufen führen hinauf zur Burg. Zuerst besuchten wir die Burg. Am Abend blieben wir noch ein Weilchen, um den Flair der Stadt zu genießen!

Schon um 7:30 starten wir nach Athen. Vom Monument Philopappos hat man einen überwältigenden Blick über ganz Athen und… die Akropolis. Nachdem wir ein reguläres Fünfeck gefaltet haben und den goldenen Schnitt am Menschen gefunden haben, entdecken wir die Proportionen auch am Parthenon: Shopping in der Plaka und der Besuch des Akropolis-Museums schlossen den Besuch der griechischen Metropole ab!

Mit einem schnuckeligen Boot geht es auf eine unbewohnte Insel mit kleinem Strand. Nach einem ausgiebigen Badegang mit Schnorcheln und Klippenspringen kommt man hier schnell zur Ruhe. Kapitän Vaggelis grillt Spießchen und wir genießen noch die Natur. Am späten Nachmittag wandern wir noch auf den Zuckerhut von Tolo. Gefühlte 500 Stufen führen auf den Hügel des Propheten Elias. Die Aussicht entschädigt für alle Mühen!

Heute haben wir Geschichte erlebt! Gemeinsam mit unserer Friedenslinde sind wir mit der Schmalspurbahn von Diakophto nach Kalavryta gefahren. In Kalavryta hat uns der 1. und 2. Präsident des Holocaustmuseums, sowie Frau Eustachia Tzouda-Metsionia, eine 85 jährige Überlebende des Massakers vom 13.12.1943 erwartet. Gemeinsam wurde dann die Linde im Garten des Museums eingepflanzt. Dabei wurde von den Rednern immer wieder betont, für Frieden einzustehen! Im Museum führte uns die Zeitzeugin durch die finstersten Momente ihrer Kindheit, als sie uns ihre Geschichte erzählte. Immer wieder hielt sie emotional berührt inne. Die Führung dauerte lange, die Aufmerksamkeit jedoch war enorm hoch! Mit einem Friedensappell verabschiedete sich die rüstige Dame. Auf der Rückfahrt stiegen 33 Schüler und 3 Lehrer in der Mittelstation aus und legten die restlichen 12 Kilometer zu Fuss auf den Bahngleisen (Teil des europäischen Fernwanderwegs E6) zurück. Unglaublich beeindruckende Momente!

Als eine der ersten Gruppen haben wir heute Mykene besucht! Durch das Löwentor in die Burg und den überwältigenden Ausblick genießen….. Und dann gleich zum nächsten Höhepunkt: Das genial konstruierte Theater in Epidauros das 14000 Personen fasst! Lucy und Hannah singen „Sound of Silence“ und das Lied kommt im wahrsten Sinne überall gut an! Foto folgt In Leibesübungen in Form von Diskus und Speerweitwurf wird die körperliche Reinigung komplettiert! Und dann war da noch der geniale Strand von Tolo.. , an den neben uns nun auch einige Gummitiere ihr neues Zuhause gefunden haben!

Pünktlich um 23:45 fahren wir los! In Holzkirchen erfolgt der Fahrerwechsel, nun sind wir vollständig! Während sich Stephan die Nacht um die Ohren haut, können alle anderen -mehr oder weniger gut- schlafen. Samstag gehen wir auf die Fähre (Zollkontrolle!), die tatsächlich etwas früher ablegt!! Eine stimmungsvolle Nacht mit Gesang Fährenbrummen später kommen wir in Patras an und fahren auf der nagelneuen Autobahn nach Tolon. Die Eroberung des Sandstrands beginnt sogleich!

10/10