Kategorienarchiv: AbiTour19

Der letzte Abend war sehr lang… Und weil zwei Tage die Fähren wegen dem Sturm nicht fahren konnten, mussten wir unseren Tagesplan umwerfen: Abfahrt erst um 10:00 Uhr. Korinth und Patras statt Olympia. In der Umgebung von Korinth tobte ein großer Waldbrand. Der Besuch des archäologischen Museum in Patras hat sich gelohnt. Ein modernes und interessantes Gebäude mit gigantischen Sälen und Ausstellungen, das kaum besucht wird! Bei der Stadterkundung hat – leider nur eine kleine Gruppe (wir auch nur zufällig!) die Andreaskirche besucht. Und jetzt kommt die Fähre….

Auf der Fahrt nach Troizen und Methana führte die Straße über einzigartige Wege. Umwerfende Natur- beim Klettern hat es auch den ein- oder anderen leicht umgeworfen. Nach der Mittagspause fuhren wir weiter nach Methana, um den erloschenen Vulkan zu bestaunen. .. und den letzten Nachmittag in Griechenland zu genießen. Tiefblaues Meer, karminrote Felsen, giftgrüne Föhren färbten die Landschaft traumhaft schön!

Sonnenaufgangsschwimmen Mit Kapitän Vaggelis auf die einsame Nachbarsinsel:

Kalavryta, ein wichtiger Tag! Um 8:00 Uhr sind wir nach Diakopto aufgebrochen. Von dort schlängelt sich eine wildromantische Zahnradbahn in das Herz des Peloponnes nach Kalavryta. Dieser Ort ist schwer mit der deutschen Geschichte verbunden. Am 13.12.1943 wurden hier, nach eigenen Angaben, 1200 Männer und Buben über vierzehn Jahre von NS-Kommandos abgeschlachtet. In der Kirche halten wir, wie jedes Jahr, einen kurzen Gedenkgottesdienst mit der Bitte um Frieden ab. Beim anschließenden Besuch des Holocaust-Museums trafen wir unsere, im letzten Jahr gepflanzte, Friedenslinde in jugendlichem Glanze an. Vom Mittagessen gestärkt traten wir unsere Rückfahrt an. In der Mittelstation der Zahnrdbahn stiegen 36 wackere Wanderer aus, um zu Fuß die letzten 14 km durch die beeindruckende fantastische Bergschlucht zu wandern. Der Wettergott meinte es wirklich gut mit uns, denn die Prognosen traten nicht ein, die Gewitterwolken hatten uns zwar umzingelt, jedoch blieb unsere Strecke verschont!

Zuerst mal war Geburtstagsfeier! Am Morgen danach brachen wir um 8 Uhr nach Athen auf. Auf dem Weg zum Philopappos-Hügel, von dem die Akropolis in ihrer vollen Pracht zu sehen ist, kommt man am Sokrates-Gefängnis vorbei. Das nutzten wir um ein Wenig über die griechische Philosophen zu plaudern! Panta Rhei Oben auf dem Hügel kam wieder der goldene Schnitt ins Spiel, der sowohl die Akropolis prägt, als auch im Pentagramm eines geknoteten Papierstreifens auftritt. Mathe live! Dann haben wir trotz Megahitze und Touriflut die Akropolis geentert. Nach drei Stunden zur freien Verfügung in der Plaka besuchten wir noch das hypermoderne Akropolis-Museum Und noch ein tolle Gruppenphoto!

Morgens fuhren wir nach Mykene, die archaisch minoische Kultur zu erleben. Das Löwentor… und die grandiose Aussicht waren wohl die Highlights dieser Besichtigung. Anschließend fuhren wir weiter nach Epidauros. Mit dem Andachtsjodler und Adiemus kamen zwei getragene Lieder zum A-Capella-Einsatz. Hier kann man die gesungenen Stücke mal anhören: Adiemus – Andachtsjodler Auch körperliche Ertüchtigung scheuten wir nicht! Nachmittags war baden angesagt!! Und nacht, dass man meint, das wäre eine reine Vergnügungsfahrt: Nachts haben wir noch die Planeten Jupiter und Saturn und unseren Mond mit dem Teleskop angesehen.

Pünktlich um 23:45 Uhr fuhren beide Busse aus Rohr der Sonne entgegen. Zwar gab es in Ancona noch ein paar Wölkchen…. aber unterwegs zeigte sich doch, dass es im Süden wärmer ist. Kurz vor Patras wurde es dann richtig warm! Die letzten 2,5 Stunden bis Tolon wurde im Bus kräftig gesungen. Nach einer Stärkung bei Chez Gilles…. griffen auch die Lehrer ins Strandgeschehen ein.

8/8