Kategorienarchiv: AbiTour

2018 hatten wir die große Ehre, einen Friedenslinde vor dem Holocaustmuseum pflanzen zu dürfen. Wir erhielten dabei eine sehr emotionale Führung einer Überlebenden des Massakers vom 13.12.1943, bei dem die deutsche Wehrmacht in einer Racheaktion die gesamt männliche Bevölkerung des Orts massakrierte. Hier habe ich einige Sequenzen, die die emotionale Tiefe dieser Führung andeutet, zusammengestellt.

Der letzte Abend war sehr lang… Und weil zwei Tage die Fähren wegen dem Sturm nicht fahren konnten, mussten wir unseren Tagesplan umwerfen: Abfahrt erst um 10:00 Uhr. Korinth und Patras statt Olympia. In der Umgebung von Korinth tobte ein großer Waldbrand. Der Besuch des archäologischen Museum in Patras hat sich gelohnt. Ein modernes und interessantes Gebäude mit gigantischen Sälen und Ausstellungen, das kaum besucht wird! Bei der Stadterkundung hat – leider nur eine kleine Gruppe (wir auch nur zufällig!) die Andreaskirche besucht. Und jetzt kommt die Fähre….

Auf der Fahrt nach Troizen und Methana führte die Straße über einzigartige Wege. Umwerfende Natur- beim Klettern hat es auch den ein- oder anderen leicht umgeworfen. Nach der Mittagspause fuhren wir weiter nach Methana, um den erloschenen Vulkan zu bestaunen. .. und den letzten Nachmittag in Griechenland zu genießen. Tiefblaues Meer, karminrote Felsen, giftgrüne Föhren färbten die Landschaft traumhaft schön!

Sonnenaufgangsschwimmen Mit Kapitän Vaggelis auf die einsame Nachbarsinsel:

Kalavryta, ein wichtiger Tag! Um 8:00 Uhr sind wir nach Diakopto aufgebrochen. Von dort schlängelt sich eine wildromantische Zahnradbahn in das Herz des Peloponnes nach Kalavryta. Dieser Ort ist schwer mit der deutschen Geschichte verbunden. Am 13.12.1943 wurden hier, nach eigenen Angaben, 1200 Männer und Buben über vierzehn Jahre von NS-Kommandos abgeschlachtet. In der Kirche halten wir, wie jedes Jahr, einen kurzen Gedenkgottesdienst mit der Bitte um Frieden ab. Beim anschließenden Besuch des Holocaust-Museums trafen wir unsere, im letzten Jahr gepflanzte, Friedenslinde in jugendlichem Glanze an. Vom Mittagessen gestärkt traten wir unsere Rückfahrt an. In der Mittelstation der Zahnrdbahn stiegen 36 wackere Wanderer aus, um zu Fuß die letzten 14 km durch die beeindruckende fantastische Bergschlucht zu wandern. Der Wettergott meinte es wirklich gut mit uns, denn die Prognosen traten nicht ein, die Gewitterwolken hatten uns zwar umzingelt, jedoch blieb unsere Strecke verschont!

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